Wen, was und wie behandle ich?

Wen behandle ich?

Ich behandle ausschließlich Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

Was behandle ich?

Ich behandle psychische Störungen wie im ICD-10 Kapitel F definiert.
Darüber hinaus biete ich Begleitung beim Transitionsprozess für Menschen aus dem transgender – Spektrum an. Klicken Sie bitte hier für ausführlichere Informationen zu diesem Thema.

Bei den psychischen Störungen handelt es sich zum Beispiel um:

  • Angststörungen: Wenn Sie beispielsweise unter Angst im Kontakt mit anderen Menschen, Tieren oder bestimmten Sachen und Situationen leiden; wenn Sie sich nicht mehr ohne Begleitung an bestimmte Orte trauen oder permanent von einem unterschwelligen Angstgefühl begleitet werden.
  • Zwangsstörungen: Wenn Sie sich gezwungen fühlen, die selben Handlungen vielfach wiederholt auszuführen oder sich gezwungen sehen, die selben Gedanken immer und immer wieder zu denken und Sie sich gleichzeitig durch Ihre eigenen Gedanken und Handlungen gequält fühlen und bestimmte Dinge am liebsten gar nicht mehr denken oder tun würden.
  • Depressionen und kompliziert verlaufende Trauerprozesse: Wenn Sie über längere Zeit niedergeschlagen, lustlos, etc. sind. und/oder wenn Sie schon vor längerer Zeit einen geliebten Menschen verloren haben, dessen Verlust Sie auch heute Tag für Tag schmerzlich begleitet und Sie nicht wissen, wie Sie Ihr Leben ohne die verstorbene Person weiter gestalten sollen.
  • Somatoforme Störungen: Wenn Sie von andauernden oder wechselnden körperlichen Beschwerden und/oder Schmerzen  gequält werden, obwohl wiederholte körperliche Untersuchungen keine zufriedenstellende Ursache finden konnten.
  • Traumafolgestörungen: Wenn Sie unter fortdauernden Beschwerden leiden, nachdem Ihnen selbst etwas Schreckliches widerfahren ist oder angetan wurde, bzw. wenn Sie Zeug:in wurden, wie anderen Schreckliches widerfuhr oder angetan wurde.
  • Essstörungen: Wenn Sie sich gezwungen fühlen, immer mehr abzunehmen und/oder sich immer wieder zu erbrechen; wenn Sie sich vorkommen als würden Sie die Kontrolle über Ihr Essverhalten verlieren, etc.

Wie behandle ich?

Ich wende Kognitive Verhaltenstherapie als Therapieverfahren an, sowohl in Einzeltherapie (nur Sie und ich) als auch in Gruppentherapie (Sie innerhalb einer Gruppe, die insgesamt nicht mehr als 9 Personen umfasst, plus meine Person natürlich). Verhaltenstherapie wird gesetzlich als wissenschaftlich fundiertes Therapieverfahren anerkannt und von den Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) für Sie bezahlt.

In der Kognitiven Verhaltenstherapie gehen wir davon aus, dass sich Belastungen im Leben am besten bewältigen oder (falls nicht veränderbar) akzeptieren lassen, indem die betroffene Person alternative Verhaltensweisen aktiv erlernt und einübt. Unter „alternative Verhaltensweisen“ fällt auch ein anderer Umgang mit den eigenen Gefühlen und Gedanken. Dabei handelt es sich nicht um „irgendwelche“ Verhaltensweisen, sondern nur um solche, die im Einklang mit Ihren eigenen Werten und Zielen im Leben stehen.

Im Vorfeld schauen wir uns selbstverständlich an, wie Ihr Problem wahrscheinlich entstanden ist. Der Fokus liegt dann darauf, warum es gegenwärtig nicht von selbst wieder verschwindet, obwohl Sie sicherlich schon vieles ausprobiert haben, damit genau das geschieht. Auf Grundlage dessen sammeln wir Handlungsstrategien, um dem Problem durch alternatives Verhalten Ihrerseits beizukommen.

Das bedeutet, dass man in der Kognitiven Verhaltenstherapie nicht nur „über das Problem redet“. Stattdessen haben Sie als mein Gegenüber eine aktive Rolle inne, in der Sie sich bewusst und eigenverantwortlich für Veränderungen in Ihrem Verhalten entscheiden — selbst, wenn dies (besonders anfangs) mit Mühe, Angst vor Veränderung, usw. verbunden sein sollte. Die neuen Verhaltensweisen erlernen Sie in den Therapiesitzungen, um sie anschließend zu Hause einzuüben. Dabei werden Ihre persönlichen Stärken, Interessen und Ressourcen stets einbezogen. Als selbstbestimmter, erwachsener Mensch entscheiden Sie dabei zu jeder Zeit, was Sie umsetzten möchten und was nicht.

Als Ihre Psychotherapeutin begleite ich Sie in diesem Prozess. Ich versetzte mich anhand Ihrer Schilderungen in Ihr Erleben hinein und versuche sowohl das Problem als auch Ihre Stärken und Interessen „aus Ihrer Perspektive“ zu sehen. Da alles Verhalten, wenn man nur die Hintergründe kennt, nachvollziehbar und in sich logisch erscheint, begegne ich Ihnen auch bei Schilderungen mit Verständnis, Respekt und Mitgefühl, für die Sie sich vielleicht schämen oder der Meinung sind, andere müssten Sie für Ihre Art des Erlebens zwingend ablehnen.